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Sprachenvielfalt

Sprachenvielfalt und Schriftsprachentwicklung

In diesem Fokusmodul wird untersucht, wie sprachliche Vielfalt und unterschiedliche Spracherfahrungen die frühe Schriftsprachentwicklung von Kindern beeinflussen.

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Themen

Eine Mehrheit der Kinder im Kanton Zürich sprechen zwei oder mehr Varianten des Deutschen und/oder mehrere Sprachen. Diese Vielfalt ist für das Lernen in der Schule, besonders im Bereich der Bildungssprache, eine Herausforderung. Schriftsprachliche Kompetenzen haben langfristig grossen Einfluss auf die schulische und berufliche Entwicklung von Kindern. Dieses Fokusmodul untersucht, wie sprachliche Vielfalt und verschiedene Spracherfahrungen die Entwicklung schriftsprachlicher Kompetenzen beeinflussen. Ziel ist die Verbesserung der Verfahren, die eine Vorhersage der frühen Schriftsprachentwicklung ermöglichen. Diese sollen den Entwicklungsstand und Förderbedarf aller Kinder im Kanton, unabhängig von ihrem Sprachhintergrund, zuverlässig und effizient einschätzen können. Ein Schwerpunkt liegt daher auf der Entwicklung und Evaluation sprachneutraler, digitaler Aufgaben zur Einschätzung schriftsprachlicher Vorläuferfertigkeiten.Dies hilft, individuelle Stärken und Schwächen frühzeitig zu erkennen, um möglichst viele Kinder bestmöglich zu fördern.

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Projektangaben

Projektleitende
  • Prof. Dr. Silvia Brem, Prof. Dr. Raphael Berthele, Dr. Iliana I. Karipidis
  • Prof. Moritz Daum, Prof. Narly Golestani, Dr. Stephanie Wermelinger
Laufzeit
  • 2023 – offen
Kontakt
Mitarbeitende
  • Alexandra Nohl
  • Tugce Aras
  • Nicoletta Klotz
Finanzierung
  • National Centre of Competence in Research (NCCR) – Evolving Language und Developmental Cognitive Neuroscience Team
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
  • Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Universität Zürich